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Beschreibung:
Von Rot und Gold (Gelb) gespalten mit einem Turnierhut in gewechselten Farben.
Begründung:
Der Turnierhut in dem Wappen ist dem seit dem 12. Jahrhundert auftretenden Geschlechts von Heere entnommen, das sich nach dem Ort benannte und sich später zahlreich verzweigte. Die Urform des später zu Mützen verschiedenster Art entstellten Wappenbildes waren drei Turnierhüte, wie durch das älteste bekannte Schildsiegel (Arnold von Heere 1293) nachgewiesen. Von diesen Turnierhüten, einer den Freien vorbehaltenen wehrhaften Kopfbedeckung, wurde einer in das Heerer Gemeindewappen übernommen, um zum einen anzudeuten, dass die früheren Gemeinden Groß und Klein Heere, aus denen die heutige Gemeinde Heere besteht (worauf die Zweiteilung des Schildes verweist), nunmehr "unter einem Hut" leben und dass Heere seine Eigenständigkeit auch in Zukunft verteidigen will. Die Schildteilung erinnert überdies an die jahrhundertelange Grenzlage Heeres zwischen dem Fürstbistum Hildesheim und dem Herzugtum Braunschweig, zwischen denen die Territorialzugehörigkeit wechselte. Die Farben Rot-Gelb sind dreifach begründet: Zum einen waren sie die heraldischen Hauptfarben des von Heere-Wappens, zum zweiten die stift-hildesheimischen Wappenfarben und zum dritten die älteren herzoglich braunschweigischen Stammwappenfarben. | |